Obwohl man uns ständig das Gegenteil einzureden versucht: Das Gefühl, für mehr Geld weniger Ware zu bekommen, trügt nicht.
Nahrungsmittel und Energie sind im Dezember teuer geworden und haben die Inflationsrate auf 3,6 Prozent getrieben. Dass Notebooks und Flugtickets viel billiger sind, tröstet uns absolut nicht.
Laut Statistik Austria wurde in Österreich Strom im vergangenen Jahr um 36,4 Prozent teurer. Sollte ein elektisches Gerät kaputt gehen, muss man auch für den Handwerker mehr bezahlen: Eine Arbeitsstunde für den Elektriker wurde um 6,3 Prozent teurer. 29,2 Prozent kosten Zwiebel mehr. 15,5 Prozent muss man bei uns für Erdäpfel mehr bezahlen als 2006. Milch wurde um 9,5 Prozent teurer.
Das sind nur einige Beispiele für eine mehrfache Pflanzerei des Steuerzahlers.
Und weil uns die Regierung einreden will, wir wären durch den Beitritt zur EU alle reich geworden, erhöht ein Herr Faymann die Strafen für Verkehrsvergehen gleich um 100%. Kunststück. Er ist nicht einmal fähig, selbst ein Auto zu lenken, lässt er sich doch auf unsere Kosten im protzigen Dienstwagen chauffieren.
Und den Bundeskanzler rührt die Sache überhaupt nicht: Wenn er es eilig hat, fährt er mit Blaulicht spazieren und ist bei Flügen nicht zimperlich in Sachen Upgrades.
Wir werden uns bei den nächsten Wahlen daran erinnern.
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#1 von Käseplatte am 2. März 2008 - 11:34
..da geht in Deutschland die Rakete noch schneller ab, siehe Milchproduktpreise-Inflation : http://www.kaeseplatte.com/allgemein/fakt-molkereiprodukte-wurden-um-gut-27-prozent-teurer
#2 von Karsten am 23. Juli 2008 - 10:41
Das mit der Inflation ist ja schon lange kein Geheimnis mehr. Man sollte sich daher zumindest überlegen was man mit seinem Geld auf dem Konto macht damit es nicht weniger wird. Bei Inflationsraten von 3-4 Prozent sollte man schon darauf achten, dass der Zinssatz wenigstens über 4 Prozent ist.
Einen Vergleich von Tagesgeldkonten findet man beispielsweise bei:
http://www.tagesgeld-angebote-vergleich.de/
MfG
Karsten
#3 von Sinja am 23. Dezember 2009 - 15:21
Im Moment haben wir eher mit der Deflation Probleme. Tagesgeld und Inflation bzw. Leitzinsen erklärt die Problematik der Geldentwertung.
#4 von Jan am 13. Januar 2010 - 15:22
Das Problem bei den sicheren Geldanlagen ist ja, dass sie gerade noch die Inflation decken. Das ist leider nicht das, was sich die Anleger erhofft hatten. 1-2 Prozent decken gerade die Inflation ein wenig.
Jan,
http://www.tagesgeldrechner.info/festgeld/festgeldrechner
#5 von Tagesgeldvergleich am 29. Januar 2010 - 03:32
Das Problem der Tagesgeldzinsen gibts leider schon lange.