
Da beklagt also ein so genannter Tourismuspräsident in der Kronen Zeitung den jährlichen Rückgang der Schulskikurse um 2,5% und fürchtet um die “Gäste von Morgen”.
Der Herr Präsident ist also der Meinung, die Schule sei dazu da, die Schifahrer von Morgen heranzuzüchten und kann sich nicht vorstellen, dass es, nicht nur für Flachlandbewohner, auch sinnvollere Tätigkeiten wie Bildungs- und Sprachreisen, oder Sommersportwochen geben könnte.
Wenigstens hat er uns das bestätigt, was wir eh schon seit Jahrzehnten vermuten: Hinter all dem Kameradschafts-, Gesundheits-, Skilehrer-, Berg-, Schnee- und Wadlkrampfgewäsch und dem penetranten Outdoor-Gehabe stecken nur handfeste Interessen der Tourismusbranche.
Und vielleicht macht es Schülern gar nicht den erwarteten Spaß, mit Lehrern Ski zu fahren, die teilweise älter als ihre Großeltern sind…
Dabei wäre es zumindest in diesen Fällen gesünder gewesen, zu Hause zu bleiben. Dann gäbe es 23 Tote und 60.000 Verletzt weniger.
Aber die werden eh nur als Kolateralschäden gesehen.
Technorati Tags:
Wortspenden

















