
In der nicht einmal zweijährige Amtszeit der Staatssekretärin Christa Kranzl (SPÖ) merkte man vor allem, dass man von ihr nichts merkte. Dafür macht die Dame mit ihren Abfertigungen und der ihrer Mitarbeiter von sich reden. Denn bisher sind angeblich schon stolze 112.967 € angefallen.
Im Detail stellt sich die Summe so dar:
Die sechs Kabinettsmitarbeiter von Kranzl erhielten mit der Auflösung ihrer Dienstverhältnisse im Dezember 2008 insgesamt 63.395 €. Das sind rund 10.565 € pro „vergoldeter“ Nase, wie das Infrastrukturministerium auf Anfrage des BZÖ mitteilt.
Dazu kommen Gehaltsfortzahlungen für Kranzl, die ihr maximal sechs Monate zustehen. Pro Monat erhält sie 75 Prozent ihres früheren Gehalts, also 11.016 Euro brutto.
Dazu stößt im März die erste Tranche einer „Sonderzahlung“ von 5.508 €.
Bisher kassierte Kranzl demnach 49.572 € brutto.
Quelle: oe24.at

Quelle: oe24.at
Nach dem alten Bezügegesetz stehen Ministern nach nur einjähriger Amtsausübung eine Abfertigung von sechs Monatsbezügen zu. Wie Rauch-Kallat könnten die Ex-ÖVP-Minister Wilhelm Molterer und Martin Bartenstein ihren alten Anspruch bei Ausscheiden aus dem Nationalrat geltend machen. Das gilt auch für Parlamentarier, die vor Juli 97 drei Jahre im Amt waren, wie Peter Pilz (Grüne) und Josef Cap (SPÖ). Ihnen alllen stehen dann je 90.000 Euro zu – ohne etwaige Abzüge.
Da werden doch die Lehrer gerne bereit sein, eine ihnen von der zuständigen Ministerin über die Medien ausgerichtete Lohnkürzung von 10% in Kauf zu nehmen, wenn sie sehen, wie verantwortungsvoll und sparsam Politiker mit dem Geld des Steuerzahlers umgehen, wenn es um ihre eigenen Gagen geht.
Und so viel können die Lehrer an der Basis gar nicht einsparen, als solche Herrschaften nicht augenblicklich verbraten können.
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