Beiträge getagged mit Neoliberalismus

Hilfreicher Vorschlag

Es wird Zeit, dass die Webseiten des Werner Faymann mit aktuellen und vor allem in der Realität nachvollziehbaren Inhalten gefüllt werden. Dabei sind wir natürlich gern behilflich.

Grafik: Entwurf für Faymann-HP

Grafik: Entwurf für die Homepage von Werner Faymann, das Kapitel Bildung betreffend.

Bei Gerald Bäck findet man weitere Vorschläge und kann seiner eigenen Kraetivtät an einer Photoshop Vorlage (590k) oder einer PNG Vorlage ohne Schrift freien Lauf lassen.

Foto: Faymann Remix

Quelle: © Gerald Bäck

Vor einem Jahr aktuell: Die Ferienzeit naht, 41 Stunden und Überraschung

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Rücktrittsaufforderung

Frau BM Schmied, die volle 2 Monate lang einen Berufsstand bewusst, um ihrer eigenen Budgetmisere willen, wissentlich und mit vollster Absicht mit Hilfe von konzertierten Aktionen in Kronenzeitung, Österreich und ORF sowie mit planmäßig eingesetzten Umfragen einer öffentlichen Mobbing-Kampagne ausgesetzt hat, sollte wenigstens jetzt so etwas wie politisch-moralischen Anstand zeigen und das tun, was sie vor Wochen schon einmal angekündigt hat: ZURÜCKTRETEN.

Was diese Frau am Bildungssektor in Österreich angerichtet hat, ist in der Geschichte beispiellos. Das alles hatte nichts mehr mit Politik zu tun, das war unwürdige Meinungsmanipulation der übelsten Sorte auf dem Rücken von 120.000 Menschen, die von Frau Schmied an den Pranger gestellt und dem öffentlichen Gegeifere ausgeliefert wurden.

Doch frei nach Karl Kraus: Wenn die politische Kultur tief steht, werfen auch Zwerge Schatten.

Leserbrief in der “Presse”, der die Tätigkeit der tüchtigen Frau Schmied und ihres Chefs, dem Bundeskanzler von Hansionkels Gnaden, der nicht einmal weiß, von wem er bezahlt wird, ziemlich umfassend beschreibt.

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Vor einem Jahr aktuell: Madeira Webcams, Radarüberwachung (1) und Radarüberwachung (2)

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Die neueste Schamlosigkeit der EU-Abzocker

Quelle: Kurier - Printausgabe

Quelle: Quelle: Kurier – Printausgabe

Die Herrschaften geben sich nur mit dem Feinsten vom Feinen zufrieden und dem Volk daheim lässt man ausrichten, es müsse Opfer bringen und man müsse sparen, sparen, sparen …

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Vor einem Jahr aktuell: Scheinbares Chaos, Für manche ein schwacher Trost und Schule als Handlanger der Tourismusbranche?

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Bildung statt Banken

Foto: Schülerstreik, Quelle: presse.com

Foto: Schülerstreik, Quelle: © Die Presse

Eigentlich hätte das Motto dieses Transparents auch lauten können: “Bildung statt Bankerin

Die “Presse” bringt eine Fotostrecke über den Schülerstreik am Montag, dem 20. April in Wien. Aufgerufen dazu hatten die Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS), die Sozialistische Jugend Wien (SJ Wien) und der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ).

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Vor einem Jahr aktuell: Scheinbares Chaos, Für manche ein schwacher Trost und Schule als Handlanger der Tourismusbranche?

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Abschließende Bemerkungen: Polit- und Mediendesaster

Es gibt keine Freiheit ohne Bildung.

Ungebildete Menschen sind Sklaven, industrielle Reservearmee, Knechte, niemals freie Menschen. Ein Knecht ist in seiner Tätigkeit bestens ausgebildet, aber er ist ungebildet und dadurch unfrei.

Ausbildung ohne Bildung ist ist die Garantie für Knecht-Existenzen.

Eine freie Gesellschaft muss höchstes Interesse an besten Bildungseinrichtungen haben.

Robert Menasse in einem News-Interview auf die Frage: “Wie sehen Sie die Debatte um die Lehrer?”.

Und auf die Feststellung “Und die Lehrer rebellieren gegen die Bildungsreform”:

Zu Recht. “Das Reich der Freiheit beginnt mit der Verkürzung des Arbeitstages” – Karl Marx.

Das heißt: Bildung wird möglich, wenn mehr freie Zeit zur Verfügung steht, um zu denken und sich mit allem Möglichen zu beschäftigen. Alle dem Anspruch nach freien Gesellschaften haben daher versucht, die Arbeitszeit zu verkürzen, nur autoritäre oder faschistische Staaten haben die Arbeitszeit verlängert.

Ich werde nie verstehen, warum ausgerechnet eine sozialdemokratische Ministerin die Arbeitszeit von Menschen ausgerechnet in Bildungseinrichtungen verlängern will.

Zum politischen kommt das Mediendesaster: Alle prügeln auf die Lehrergewerkschaft ein. Die Verdummung ist so weit fortgeschritten, dass Menschen sich darüber erregen, dass andere ihre natürliche Aufgabe erfüllen. Der Gewerkschafter macht gewerkschaftliche Arbeit.

Und dann kommen Journalisten und Leserbriefschreiber, die empört sind, weil die Gewerkschaft natürliche gewerkschaftliche Forderungen stellt.

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Vor einem Jahr aktuell: Hoppala!, Wettercam mit Pferden

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Hirni der Woche

Foto: Hirni der Woche, Quelle: Der Standard

Foto: Hirni der Woche, Quelle: © Der Standard

Die Begründung:

Bundeskanzler Werner Faymann wehrt sich standhaft, Vermögen und Vermögenszuwächse stärker zu besteuern. Die ÖVP habe das Vorziehen der Steuerreform von 2010 auf 2009 akzeptiert, daher stehe die SPÖ dazu, dass in dieser Legislaturperiode “keine neuen Steuern eingeführt werden”, setzt Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas zur Verteidigung und zugleich zur Werbung für die ÖVP an. Dass die Wirtschaftslage, als das Programm festgelegt wurde, noch eine andere war, vergisst die SPÖ-Führung dabei.

Von sozialdemokratischer Politik bleibt in der Wirtschaftskrise nicht mehr viel übrig. Dafür gebührt Werner Faymann der Hirni der Woche.

Hauptsache, er hat die Zustimmung des rechtsnationalkonservativen Hansionkels, diejenigen, die uns diese Krise eingebrockt haben, mit weiteren Milliardengeschenken zu beglücken und Geld, das ihm fehlt, von einer neoliberalen Marionette in der Rolle einer Bildungministerin eintreiben zu lassen.

Ihm und seiner recht verbissen hinterfotzig agierenden Exbankerin wird deshalb von uns gleich an beide der “Hirni des Jahres” vergeben.

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Vor einem Jahr aktuell: Fleißiger Helfer

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Gegenwind für den airbrushgemakeupten Dauerlächler

Foto: Organspender

Quelle: Kurier

Der airbrushgemakeupte Dauerlächler verspürt anscheinend Gegenwind aus den Bundesländern. Allerdings ist zu befürchten, dass er ebenso wenig lernfähig ist wie sein Kronen-Zeitung-Leserbrief-Schreiber-Prekariat samt dem senilen Herausgeber, denen er sich ja so charakterstark anzubiedern pflegt.

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Vor einem Jahr aktuell: Dynamischer Laufstil

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Kurze Lebensdauer

Quelle: kurier.at

Quelle: Kurier – Suchmaschine

Das passte wohl nicht ganz ins Mobbingkonzept des Kurier samt seinem Leserbrief-Prekariat. So schnell konnte man gar nicht “Claudia Schmied” sagen, war der Onlineartikel, in dem der SP-Bildungsexperte Scholz mit der Bildungsministerin abrechnete, auch schon wieder verschwunden. Stattdessen war nur das zu finden. Alle Spuren hatte man aber doch nicht beseitigt, denn die Kurier-Suchmaschine verwies noch Stunden, nachdem er beseitigt worden war, auf den Artikel.

Kurt Scholz, langjähriger Präsident des Wiener Stadtschulrats, warnte darin die ach so tüchtige Bildungsministerin Schmied vor einem Pyrrhussieg und zeigte gnadenlos ihre Unfähigkeit auf, die sie ja bekanntlich auch schon in früheren Beschäftigungsverhälnissen unter Beweis gestellt hat.

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Wenn meist eine Sauerei dahintersteckt

Es gibt aber viele Reformen, die man jetzt vorantreiben muss.

Bundeskanzler Faymann in einem News – Interview.

Wenn ein Politiker von Reformen spricht, steckt dahinter meist eine Sauerei.

Maybrit Illner zeigte schon 2007 in ihrem Buch “Politiker – Deutsch/Deutsch – Politiker” schonungslos auf, was Politiker mit ihren Floskeln tatsächlich meinen.

Dabei kannte sie den Herrn Faymann damals sicher nicht, der sich geschmeidig das Gewäsch der neurolinguistisch programmierten Dummschwätzer angeeignet hat.

Wenn ein Politiker sagt: “Wir müssen sparen”, meint er grundsätzlich damit: “Ihr müsst sparen.”

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Vor einem Jahr aktuell: Sinvoller Service

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Erkenntnishindernis

Zugegeben, Frau Schmied wirkt auf uns nicht so, als wäre ihr Tun auch noch philosophisch untermauert. Aber vielleicht kann sie sich ja, wenn sie sich auf dem “Barcelona Daybed Mies van der Rohe” der Muße hingibt, von jemandem die Ursachen und Folgen ihrer Politik erklären lassen, um diverse Ereknnnishindernisse zu beseitigen.

… scheint bezeichnend für ein aktuelles Denken, das durch seine “blinden Flecken” auch teilhat an der Plausibilität, die eine zerstörerische, sich alternativlos gebende neoliberale Politik derzeit genießt, an der Ohnmacht, mit der westliche Demokratien jenen ökonomischen Prozessen gegenüberstehen, von denen sie ausgehöhlt werden, sowie an der fatalen “Sparwut”, mit der die Bevölkerung eine Polititk, die sie schädigt, sogar noch freudig begrüßen.

Darum ist es dringend notwendig, dieses Erkenntnishindernis zu durchbrechen.

Quelle: Robert Pfaller, Die Illusionen der anderen, Über das Lustprinzip in der Kultur, Suhrkamp 2002

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Vor einem Jahr aktuell: Naturbegabung, Was manche so Arbeit nennnen

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Day-Trader

Möglicherweise haben Sie schon einmal von folgender Übung für angehende Day-Trader gelesen oder gehört:

Gehen Sie zur Bank und holen dort 10.000 Euro in kleinen Scheinen ab. Zurück auf der Straße, werfen Sie nun einen Schein nach dem anderen über Ihre Schulter. Schauen Sie nicht zurück! Wenn Sie es schaffen, das komplette Geld wegzuwerfen, ohne dass Sie sich ärgern oder die Aktion bereuen, dann sind Sie fit fürs Trading.

Quelle: detreda

Diese Übung fällt umso leichter, je weniger eigenes Geld man so in den Sand setzt.

Und da gibt es noch Menschen, die sich fragen, wie es zur jüngsten Wirtschaftskrise kommen konnte, die wir jetzt alle ausbaden sollen. Ganz sicher gehören Day-Trader zu jener Spezies Mensch, an die Volker Pispers gedacht hat, als er diese weitsichtige, ja fast schon prophetische Analyse gebracht hat.

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Vor einem Jahr aktuell: Die Alleswisser, Politisch unkorrekt und Vorläufiges Ende

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Ex-Bankerin erledigt Drecksarbeit mit neoliberaler Zielsetzung

Quelle: oe24.at

Quelle: oe24.at

So haben wir es gerne. Diejenigen, die die Krise verursacht haben, klagen weiterhin erfolgreich ihre Boni-Milliarden ein, und eine Berufsgruppe soll dafür büßen, dass eine Unzahl von geldgierigen, gewissen- und verantwortungslosen Bank- und Versicherungsmanagern vor den Augen der Staatsaufsicht das Gemeinwesen bis jetzt um 40 Billionen Euro schädigten.

Wo waren denn unsere ach so tüchtigen Politiker und die Kasperln von der EU, als die feinen Herrschaften Milliarde um Milliarde an Geldern, die ihnen gar nicht gehörten, in den Sand setzten?

Da ist es dann weiter nicht verwunderlich, dass es eigentlich nur einer neoliberalen Ex-Bankerin einfallen kann, unter dem schenkelklopfenden Gejohle der Stammtische den Startschuss für einen Angriff auf die Arbeitzeitregelungen aller Lohnabhängigen zu geben. Der Applaus der plötzlich in Masse auftauchenden Bildungsexperten, aber auch der bildungsfernen Schichten (die häufig identisch sind), ist ihr, teilweise, sicher.

Der jetzige Übergriff auf die Arbeitszeit der LehrerInnen entspricht der typischen EU-konformen Taktik, “Angleichungen” zuungunsten der ArbeitnehmerInnen durchzuführen. Angesichts dieser Attacke kann es nicht unser Anliegen sein, einen ganzen Berufsstand unter Rechtfertigungszwang zu setzen. Die Anmaßungen und die Arroganz der Ministerin, geil auf Rankings und Elitenprofilierung, sprechen von grundlegenden Defiziten in der Beurteilung der Leistung der LehrerInnen. In Wirklichkeit startet sie einen Angriff auf die Arbeitszeitregelungen aller Lohnabhängigen, beginnend bei einer Berufsgruppe, die man immer wieder dem medialen Beschuss aussetzt, in dem man mit medial geübten Auslesespielen Stimmung macht, um dann zynisch “Volksentscheide” zu provozieren.

Quelle: © werkstatt.or.at

Nun wissen wir, was wir von der großartig angekündigten Priorität der Sozialdemokraten für die Bildungspolitik halten können: Das primitive, aber beinharte Einsparen von 381 Millionen Euro (!) auf Kosten einer Berufsgruppe.

Und für die Verursacher der Krise werden “Milliarden-Konjunkturpakete” geschnürt.

Wahrlich eine intellektuelle Großleistung der Neoliberalen, die sich Sozialdemokraten nennen, ganz im Sinne der EU!

Immer mehr Menschen geraten in Wut ob dieser Zwei-Klassen-Politik der Regierenden. Bei den jüngsten Landtagswahlen hat das bereits eine Rolle gespielt. SPÖ-Stammwähler gehen scharenweise wie schon vor zehn Jahren zur FPÖ, Lehrer, Richter, Universitätsbedienstete kehren den Wahllokalen den Rücken. Die Krise fordert ihre Opfer, die Chefs von SPÖ und ÖVP aber lächeln. Krisenfest.

Quelle: Gottfried Sperl im “Standard”

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