Beiträge getagged mit Teuro

Die Sehnsucht nach der D-Mark

Er hat die magische Grenze von 1,20 Dollar unterschritten – von Tag zu Tag verliert der Euro an Wert.

Entsprechend wird auch die Angst in der Bevölkerung immer größer, dass die eigenen Ersparnisse von der Geldentwertung aufgefressen werden. Die Sehnsucht nach der guten alten D-Mark wächst. Aber gibt es ein realistisches Szenario zum Ausstieg aus der Gemeinschaftswährung?

Vor einem Jahr aktuell: Pandemie , Einparken – Die Prüfung

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Warum der Euro doch ein Teuro ist

Foto: Zeitungsausschnitt mit dem Beweis einer Preisexplosion

Für weitere Beispiele bitte auf das Bild klicken!

Alle Preise wurden, bis auf den Thermeneintritt, zwischen 14. und 20. Feber 2006 in der Grazer Innenstadt ermittelt. Seitdem sind die Preise erheblich gestiegen.

Wir beginnen uns dummerweise schon daran zu gewöhnen, dass uns die Politik Lügen über Lügen auftischt.

Aber hätten Sie diese Preise seinerzeit auch in Schilling gezahlt? Jetzt ist auch klar, wenn die Herrschaften aus Politik und Wirtschaft diejenigen von uns lächerlich zu machen versuchen, die immer noch hin und wieder in Schilling umrechnen. Wir wissen schon, was wir tun.

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Vor einem Jahr aktuell: Frau am Steuer, Neue Rechtschreibung und Verfrühter Jubel

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EU gefährdet Verbraucherschutz

Der WDR zeigt mit seiner Sendung Bericht aus Brüssel schonungslos auf, wie die von uns bestens bezahlten Herrschaften in der EU wirklich ticken.

Von so einer Sendung können wir in Österreich mit unserem Parteienrundfunk und seinen permanenten EU-Lobhudeleien nur träumen.

Bisher gilt, dass Gaszähler zu Ungunsten der Verbraucher um nur maximal zwei Prozent der gelieferten Gasmenge abweichen dürfen. Das war der EU-weite Standard seit gut drei Jahrzehnten. Mit der neuen Richtlinie werden statt zwei Prozent Messungenauigkeit jetzt in der Praxis drei Prozent erlaubt, 50 Prozent mehr.

Quelle: Bericht aus Brüssel

Der zuständige EU-Kommissar Verheugen, der bereits unter offenbar schweren Ausfallserscheinungen leidet, verweigerte ein Interview. Wo kämen wir denn hin, wenn derjenige, der ihn durchfüttert, auch noch Fragen stellt. Stattdessen ließ er in einem solch offensichtlich akuten Anfall von geistiger Umnachtung per Mail mitteilen:

Die neue Reglung wird für eine besseren Verbraucherschutz sorgen.

Dabei ist das Gegenteil der Fall: Hochgerechnet auf den Gasverbrauch in Deutschland kann so für die Kunden ein Schaden von bis zu 400 Mio Euro entstehen.

Und wer glaubt, die EU wäre mit Bankenkrise, Rezession oder Klimakatastrophe ausreichend beschäftigt, kennt diese EU-Posse noch nicht.

Als Beschäftigungstherapie haben wir hier gleich zwei politisch unkorrekte Bilder für die offensichtlich unter Langeweile leidenden Herrschaften:

Foto: Her Job

Foto: IWC

Via Email

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Vor einem Jahr aktuell: Pisageschockt

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Preisentwicklung

Quelle: ORF. Für eine vergrößerte Ansicht bitte auf das Bild klicken!

Was sind wir doch froh, dass dank rasch wechselnder, tüchtiger Regierungen und bescheidener, verantwortungsbewusster Banker, denen jede geldgierige Zockermentalität fremd ist, die Gehälter und Pensionen im gleichen Ausmaß gestiegen sind!

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Vor einem Jahr aktuell: Schönrechnen

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Warum der Euro doch ein Teuro ist

Screenshot: oe24

Grafik: Preissteigerungen seit der Euro-Einführung, © oe24

Entgegen aller schamlosen Lügen aus Politik und Wirtschaft liefert eine oe24-Studie, die das Preisniveau zu Schilling-Zeiten mit dem heutigen vergleicht, schockierende Resultate.

Zum Beispiel wurden Lokalbesuche zum Luxus. Die Restaurant-Rechnung ist bis zu 145% höher als zu Schilling-Zeiten.

Wir erinnern uns: 2001 wurde ja noch in Schillingen und Groschen bezahlt. Den Konsumenten wurde damals versprochen, die Waren könnten nur durch die Euro-Einführung von einer rasanten Teuerung geschützt werden.

Ein Frühstück im Wiener Café Eiles kostete vor sieben Jahren 5,23 Euro oder umgerechnet 72 Schilling. Gegenwärtig zahlt man für ein großes Frühstück 10,40 Euro. Die Preissteigerung beträgt 98,8 Prozent. Wer danach noch einen Viertelliter frisch gepressten Orangensaft im SAS Palais Hotel bestellt, zahlt heute mit 5,60 Euro um 21,7 Prozent mehr als noch 2001.

Teures Gebäck
Während der Brotpreis beim Bäcker von Dezember 2006 auf Dezember 2007 um 9,1 Prozent angezogen hat, fällt die Teuerung in der Gastronomie horrend aus. Zahlte man 2006 für einen Brotkorb im Wein & Co noch 1,50 Euro, sind es heute 2,50 Euro (plus 66 Prozent). Im Vergleich zu 2001 ist das eine Steigerung von 145 Prozent.

Da können wir ja froh sein, dass die Gehälter und Pensionen in gleichem Maße gestiegen sind…

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